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OLIVER STONE
Oliver Stone, geboren am 15. September 1946 in New York, gehört als dreifacher Oscar-Preisträger zu den erfolgreichsten Regisseuren unserer Zeit. Gleichzeitig sind Stones Werke auch zu den am heftigsten umstrittenen Filmen zu zählen, lösen sie doch regelmäßig politische Debatten mit ihrer Brisanz aus. 

Oliver Stone wächst in wohlhabenden Verhältnissen auf, sein Vater Lois Stone ist ein erfolgreicher Broker an der Wall Street, dessen Bankrott Oliver Stone später zu dem Film „Wall Street“ (1987) inspiriert. Stone fängt schon als Junge an, Stücke für Puppentheater zu schreiben, mit neun Jahren beginnt er ein einhundert Seiten starkes Werk über seine Familie und das Leben im Allgemeinen zu verfassen. Er besucht ein Jahr lang, als Kommilitone des späteren US-Präsidenten George W. Bush, die Yale-Universität, bricht das Studium aber ab und geht nach Vietnam, arbeitet dort als Lehrer. Nach seiner Rückkehr schreibt er sich wieder in Yale ein, ist aber derart mit dem Verfassen seines Romans „A Child's Night Dream“ beschäftigt, dass er die Universität abermals abbricht.

1967 meldet Stone sich freiwillig und kehrt nach Vietnam als Soldat zurück. Laut eigener Angaben sei er von der Heldenverklärung und Romantik der Kriegsfilme über den zweiten Weltkrieg beeinflusst worden, zudem habe ihm sein Vater, ein Republikaner, ihn dazu ermutigt, da es ein gerechter Krieg sei.

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